• Fritz Zaucker

    @Ginsig Spielregeln = Keine Freie Meinungsäußerung? Kann ich nicht nachvollziehen.

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  • Fritz Zaucker

    Steuererhöhungen ohne konkrete Vorschläge, was mit den Mehreinnahmen finanziert werden soll, dürften wohl kaum mehrheitsfähig sein. Und selbst wenn sie es wären, würde es anschliessend nur Streit um den Einsatz der Mittel geben.

    Daher erst mal eine Priorisierung mit Blick auf den maximalen längerfristigen Nutzen für möglichst viele oder besonders bedürftige Betroffene, dann eine Finanzplanung und dann eine im Parlament breit abgestützte Vorlage, die für die Bevölkerung nachvollziehbar ist und damit auch akzeptiert werden wird.

    Siehe auch Träumerei.

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  • Fritz Zaucker

    Wenn ich so manchen parlamentarischen Vorstoss lese, dann frage ich mich, ob der/die AutorInnen sich mal in die AdressatInnen versetzt haben und ernsthaft erwarten, mit ihrer Anfrage etwas in Bewegung versetzen zu können.

    Ist mit vielen “Fragen” nicht schon vorprogrammiert, dass sich die “andere Seite” angegriffen und brüskiert fühlt?

    Und gilt für die viele Antworten nicht dasselbe? Nach (gefühlt) unendlicher Wartezeit viele inhaltsarme Worte, wo ein “lasst uns doch endlich in Ruhe” viel einfacher und verständlicher (in jeder Hinsicht) wäre?

    Statt solcher Erwachsenenspiele (ich empfehle jedem das Buch von Eric Berne), wie wäre es mit einer ergebnisoffenen Auseinandersetzung zwischen allen Beteiligten, sodass am Ende eine von Stadtverwaltung, Stadtregierung und Parlament zumindest mehrheitlich wenn schon nicht einstimmige Problemlösung entstehen kann, die dann auch “das Volk” nachvollziehen und mit Begeisterung absegnen kann?

    Neulich kam mir fast im Traum der Gedanke, dass eine solche weiterführende Auseinandersetzung schon von vorne herein ausgeschlossen ist, weil in den Parlamentssitzungen (und wohl nicht nur dort) die Konfrontation ja schon physisch vorgegeben ist. Der Stadtrat sitzt gegenüber dem Parlament, die Fraktionen sitzen en bloc(k) und alle vertreten ihr vorgefassten Meinungen zur alleinigen Unterhaltung der wenigen Zuschauer und Pressevertreter, dem einzigen Ort, wo damit etwas (ein paar Wählerstimmen) zu holen ist.

    Ich möchte dabei gar nicht einmal unterstellen, dass dies immer oder womöglich bewusst so abläuft. Es würde mich aber wundern, wenn ich völlig falsch liegen würde.

    In einigen Kulturen gibt es ja das Konzept des Palavers, wo (oft zwischen weisen Männern und Frauen) solange diskutiert wird, bis man sich einig ist.

    Wie wäre es wohl, wenn sich im Parlamentssaal mal die verschiedenen RätInnen einfach zwischen ihre “GegnerInnen” setzen und alle ihre vorgefassten Statements und Meinungen zuhause oder wenigstens in der Aktentasche lassen würden? Und statt eines zig-seiten-langen Wortprotokolls gäbe es am Schluss ein gemeinsames Statement, das auf einer Seite Platz hat?

    Wollt ihr es nicht einfach mal ausprobieren? Ich bringe, wenn ihr fertig seid, gerne was zum Anstossen vorbei und falls es etwas länger gehen sollte, auch eine (oder zwei oder drei …) Zwischenverpflegung(en).

    Ich würde mich sehr freuen, wenn dies nicht auf alle Ewigkeit ein Traum bleiben würde.

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  • Fritz Zaucker

    Braucht es allenfalls “Spielregeln”? Ich denke, Schlammschlachten sollten hier keine stattfinden dürfen bzw. sobald bemerkt unterbunden werden.

    Ich fände es sooo cool, wenn dieses Forum breit genutzt werden würde, um über Oltner Sachthemen zu diskutieren, auch wenn ich sicher nicht mit allem gleicher Meinung sein werde.

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  • Fritz Zaucker

    @ginsig Leider habe ich auch keine geniale Idee für eine angenehmere Velo-Verbindung der Stadtseiten. Ich befürchte fast, das wäre nur mit einer radikalen Lösung wie 20er-Zone zwischen Alter Brücke, Bahnhofsplatz bis City-Kreuzung wirklich gut umsetzbar. Das wäre ja mit der Umfahrungsstrasse vielleicht noch machbar für den Verkehr von Süden und Westen, für den nach Nord und Osten ist es wohl kaum möglich, sofern man den Autoverkehr nicht unter die Erde verlegen will (und das würde wohl sehr teuer).
    Ob das alels im Interesse der Mehrheit der Bevölkerung wäre, ist mir ehrlich gesagt unklar, ich denke, wir haben andere, dringendere Probleme.

    Die Winkelunterführung sollte man wohl wirklich endlich mal vergessen. Ausser Gutachtern kann dort wohl niemand einen Blumentopf gewinnen.

    Was ich nicht nachvollziehen kann ist allerdings der vorletzte Satz. Ich sehe nicht, wie “die Stadt” eine PU Hammerallee-OSW durchsetzen will, sofern die Oltner Bevölkerung andere Prioritäten hat. Falls ein solcher Vorstoss im Parlament nicht zu stoppen sein sollte (was wohl denkbar ist), dann doch hoffentlich per Abstimmung schon.

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